Internationale Fachmesse für Perimeter-Schutz, Zauntechnik und Gebäudesicherheit

14. - 16. Januar 2025 // Nürnberg, Germany

Perimeter Protection Newsroom

Physische Zugangskontrollen – das A und O des Sicherheitsmanagements

Das Bild zeigt eine physische Zugangskontrolle, in dem ein Handy mit QR-Code an einen Scanner gehalten wird.
Perimeter Protection Messegeschehen // © unsplash

Sei es Diebstahl, Sachbeschädigung, Spionage oder Sabotage – die erste Verteidigungslinie von Unternehmen, Behörden und Einrichtungen gegen Eindringlinge ist ein effektives Zutrittssystem. Hinzu kommen Aspekte wie der Personenschutz in Gefahrenbereichen oder der Gesundheitsschutz. Wie wichtig die Zugangskontrolle gerade bei Letzterem ist, hat sich während der Zeit der Corona-Beschränkungen gezeigt. Hier gewährleisten intelligente Systeme, dass Unbefugte keinen Zugang zu Gesundheitseinrichtungen erlangen. Sie steuern aber auch, dass die Raumbelegung eine bestimmte Zahl an Personen nicht überschreitet und tragen so zum Schutz der Gesundheit bei.

Die physische Zugangskontrolle schützt also nicht nur Werte, die gestohlen oder beschädigt werden können. Indem Unbefugte ferngehalten werden, trägt sie außerdem zur Cybersicherheit bei. Denn sobald Kriminelle Zutritt erlangen, können sie auch leicht auf Netzwerke und sensible Firmendaten zugreifen. Ein effektives Zugangskontrollsystem ist deshalb ein essenzieller Pfeiler der digitalen Sicherheitsvorkehrungen. Gerade mit Blick auf vulnerable Bereiche wie Rechenzentren oder Produktionsbereiche ist es dabei hilfreich, auf ein mehrschichtiges Zutrittssystem zurückzugreifen: Personen oder Personenkreise erhalten nur Zugang zu definierten Bereichen.

Das Grundprinzip bleibt unverändert

Um ein Unternehmen richtig abzusichern, sollte man wissen, welche Lösungen für die individuellen Bedürfnisse geeignet sind. So ist es bei der Zugangskontrolle wichtig, zwischen Angeboten zu unterscheiden, die eine vollständige Kontrolle gewährleisten, und solchen, die lediglich als Ersatz für die herkömmliche Sicherheit mit Türschlössern dienen.

Die physische Zugangskontrolle hat mit Schloss und Schlüssel eine der längsten Traditionen in der Sicherung von Gebäuden und Geländen. Nach wie vor sind die Verriegelung und der dazugehörige Schlüssel die Grundpfeiler der mechanischen Schließkomponenten – auch wenn sie sich im Aufbau verändert haben. Am Prinzip, dass ein passender Schlüssel zu einem passenden Schloss Zugang gewährt, ist es geblieben, auch wenn heute der Fokus auf elektronischen Schließanlagen liegt. Auf der technischen Seite umfassen solche Schließsysteme Sensoren, Aktoren sowie eine Software, die den Zugang steuert.

Trend zu Mobile Credentials

Die Medien zur Identifikation, die von RFID-Chips über Magnetkarten bis mobilen Apps reichen, haben sich in den letzten Jahrzehnten allerdings stark verändert. Mechanische Schlüssel haben zwar ihre Vorteile, doch bei Verlust oder Diebstahl sind die Folgen teuer: meist müssen dann zahlreiche Schlösser ausgetauscht werden. Elektronische Schließmedien punkten dagegen mit ihrer einfachen Handhabung – statt eines ganzen Bunds an Schlüsseln reicht beispielsweise ein einzelner Chip oder eine App. Letztere sind Teil des zunehmenden Trends hin zu Mobile Credentials, also digitalen Berechtigungsnachweisen auf dem Smartphone. Eine Studie von IFSEC Global sagt der Zugangskontrolle über mobile Endgeräte in den nächsten Jahren exponentielles Wachstum voraus: 42 Prozent der befragten Unternehmen planen die Einführung von auf Smartphones basierenden Systemen.

Während der Corona-Pandemie haben auch Anbieter von Besucherverwaltungssystemen die Vorteile von auf dem Handy gespeicherten QR-Codes als Berechtigungsnachweise schnell erkannt. Sie lassen sich per Fernzugriff ausstellen und widerrufen. Außerdem erfolgt eine direkte Aussendung an das angegebene Gerät des jeweiligen Besuchers, ohne dass ein physischer Kontaktpunkt für den Check-in erforderlich ist.

Verknüpfung mit dem Internet der Dinge

Komplexe Systeme zur Zugangskontrolle sind durch moderne IoT-Technologie (Industry of Things) leicht zu vernetzen. Die entsprechende Sensortechnik ist inzwischen relativ günstig und lässt sich drahtlos auch flächendeckend verknüpfen. Im Idealfall ist der Check-in dabei in die unterschiedlichen Funktionen von intelligenten Gebäuden (Smart Buildings) integriert. Die vernetzten Systeme umfassen dann neben der Zugangskontrolle zahlreiche weitere Systeme wie die Beleuchtung, den Feueralarm, Notrufsysteme oder die Klimatisierung. Der geregelte Zugang von Personen ist mit Zufahrtskontrollen, Raumreservierungen, individuellen Rechten für bestimmte Bereiche und der Zeiterfassung verknüpft. Die Systeme verbinden die Zutrittskontrolle mit der Zufahrt zum Parkplatz und leiten die Personen zu Besucherbereichen oder die Mitarbeiter über die Zeiterfassung zu ihren Arbeitsplätzen.

Die Aussteller der Perimeter Protection haben für beide Ansprüche die passenden Lösungen in petto. Neben Gesamtlösungen gehören auch modulare Systeme, die mit den Unternehmen und ihren Sicherheitsbedürfnissen wachsen zum Angebot der Anbieter.


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