In einer bewegten Welt gibt es viele Themen, die auch die Perimetersicherung maßgeblich beeinflussen. Nehmen wir nur einige Beispiele wie das KRITIS-Umsetzungsgesetz, Cloud, BIM (Building Information Modelling), 3D, Biometrie, NIS-2, um nur einige zu nennen. All dies erfordert erweiterte Maßnahmen bzw. bringt die Perimetersicherung in eine neue Dimension.
Die damit verbundenen Anforderungen sind in vielen Bereichen noch offen, da das KRITIS-Umsetzungsgesetz als fundamentale Grundlage derzeit noch nicht verabschiedet ist.
Was bedeutet die Nationale KRITIS-Resilienzstrategie:
Mit dem am 29. Januar 2026 final verabschiedeten KRITIS‑Dachgesetz und der Nationalen KRITIS‑Resilienzstrategie verfolgt die Bundesregierung das Ziel, die Widerstandsfähigkeit kritischer Infrastrukturen umfassend zu stärken.
Die Strategie legt folgende Punkte fest:
- die bundeseinheitliche Identifizierung und Registrierung kritischer Anlagen,
- verpflichtende technische, organisatorische und sicherheitsbezogene Maßnahmen zur Erhöhung der Resilienz,
- klare Anforderungen, anhand derer Betreiber ihre Schutz- und Notfallkonzepte planen können,
- sowie Orientierungshilfen und Beispielmaßnahmen, die als Leitplanken für die Umsetzung dienen.
Da die gesetzlich geforderten Maßnahmen Schritt für Schritt in Kraft treten, wollten wir bereits zu diesem Zeitpunkt gemeinsam mit Ihnen vorbereiten, was für Betreiber kritischer Infrastrukturen in der folgenden Zeit relevant wird. Dazu haben wir erste Handlungsansätze vorgestellt, konkrete Umsetzungsschritte erarbeitet und – wo möglich – bereits praktische Maßnahmen angestoßen.
Im Rahmen unseres Kongresses am 22. und 23. April haben wir diese Themen ausführlich behandelt. Dort diskutierten wir mit Ihnen, wie Einrichtungen und Unternehmen die neuen Anforderungen effizient und wirksam erfüllen können.
Ziel war es, aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre zu lernen, aktuelle Herausforderungen zu adressieren und die Zukunft aktiv zu gestalten. Dafür haben wir Planungsleitlinien, Umsetzungsstrategien sowie praxisorientierte Lösungsansätze vorgestellt und gemeinsam die nächsten Schritte geplant – etwa notwendige Schulungen, weiterführende Fachtagungen oder die Erstellung spezifischer Planungshilfen.






